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STIFTUNG BURG TANNRODA

Erlebe die Magie des Ortes

Allgemeine Informationen

Historie & Philosophie

Stiftung

Kooperative

Gemeinwohlökonomie

Gesundheit, Kunst & Kultur, Spiritualität

Historische Kurzinfo zur Burg Tannroda

Die Grundmauern der Anlage gehen auf das 12. Jahrhundert zurück. Aus dieser Zeit stammt noch der eckige Sockel des Turms sowie Teile der alten Ringmauer. 


Im 15. Jahrhundert musste die Burg komplett wieder aufgebaut werden, nachdem erzürnte Erfurter Bürger die Burganlage dem Erdboden gleich gemacht hatten. Der damalige Lehnsherr der Burg hatte es mit seinen Raubzügen auf die Handelswege, die eigentlich unter seinem Schutz stehen sollten, übertrieben. Aus dem 15. Jahrhundert stammt noch der runde Teil des Turms, Reste einer Kapelle, das Torhaus (Bereich Ostflügel) und Teile der zentralen Küche der Anlage (Bereich Westflügel).


Die meisten heute noch erhaltenen halbkreisförmig angeordneten Gebäude stammen laut einer Untersuchung der Dachstühle aus dem frühen 18. Jhd. (1700 bis 1740). Die Familie von Gleichen-Rußwurm, welche die historischen Gemäuer bis zum Ende des zweiten Weltkrieges als Gutshof nutzte, wurde 1945 enteignet.


Zu DDR-Zeiten beherbergte die Burganlage neben zahlreichen Wohnungen einen Kindergarten (Baulücke) und einen Jugendclub (Ostflügel).

Nach der Wende stand das Ensemble weitestgehend leer. Seit den 90er Jahren betreibt der ortsansässige Heimatverein ein Korbmachermuseum auf dem Gelände (Nordflügel). Die Stadt Bad Berka veranlasste in den 2000ern umfangreiche Sicherungsmaßnahmen, unter anderem eine Schwammsanierung im “Blauen Schloss”.


Seit Dezember 2017 werden die Geschicke des historischen Kulturguts durch die Stiftung Burg Tannroda geleitet, welche durch das Ehepaar Antje und Thomas Bähr ins Leben gerufen wurde. Ziel der Stiftung ist die nachhaltige Sanierung, Wiederbelebung und Entwicklung der Burganlage.

Stiftung Burg Tannroda

Die gemeinnützige Stiftung Burg Tannroda wurde im Dezember 2017 durch das Ehepaar Antje und Thomas Bähr und deren Nachkommen Jana und Timo Pluns gegründet. Die Familie hatte sich nach einer Besichtigung im August 2016 in das Anwesen verliebt und bei der damaligen Eigentümerin, der Stadt Bad Berka, ein Nutzungskonzept eingereicht, welches dann auch vom Stadtrat bewilligt wurde. Dennoch zogen sich die Kaufverhandlungen insgesamt über 3 Jahre.


Initiale finanzielle Basis war eine Erbschaft, welche dazu genutzt wurde, das historische Gebäudeensemble zu erwerben und erste Sanierungen durchzuführen. Der Kaufpreis der Burganlage betrug 320.000 Euro. Dieser Preis ergab sich aus den anteiligen Eigenmitteln der Stadt Bad Berka, welche für bereits erfolgte Erhaltungsmaßnahmen aufgebracht worden waren. Darüber hinaus hatte sich die Stiftung im Kaufvertrag zu einer Investitionsverpflichtung in Höhe von 1 Million Euro verpflichtet, welcher sie bereits vollumfänglich nachgekommen ist.


Darüber hinaus verfügt die Stiftung über keine weiteren liquiden Mittel oder über regelmäßige externe Einnahmen, welche der Stiftung zu Gute kommen könnten. Sie ist darauf angewiesen, dass durch die Vermietung und Verpachtung der sukzessive entstehenden Wohn- und Gewerbeflächen auf dem Stiftungsgelände ausreichende Einnahmen generiert werden können, damit sie ihre deklarierten Stiftungsziele (denkmalgerechte Sanierung, Bildung, Kulturangebote und Naturschutz) erfüllen kann.


Daher müssen zusätzlich Fördermittel eingeworben werden, um den verbleibenden Sanierungsaufwand bewältigen zu können. Zudem ist die Stiftung auf ehrenamtliche Mitarbeit und Spenden angewiesen. Wer sich unserer kleinen Gruppe anschließen und dem Ort Burg Tannroda zunehmend wieder Leben einhauchen möchte, die:der ist herzlich willkommen. 

Kooperative Burg Tannroda

In einer individualisierten Welt, in der die Menschen zunehmend wieder nach Gemeinschaft suchen, erscheint uns das Konzept der Kooperative, das derzeit tragfähigste Modell zur Umsetzung unserer Ziele auf Burg Tannroda.


Auf Burg Tannroda bieten wir - neben dem gemeinschaftlichen Wohnen - unterschiedliche, eigenverantwortliche Gestaltungsräume an, welche auf Kooperation ausgelegt sind. Wir möchten uns mit unseren Kompetenzen gegenseitig bereichern, ergänzen und unterstützen.


Unsere Gestaltungsräume

1. KulturRaum im Blauen Schloss (Ausstellungen, Lesungen, Konzerte)

2. SeminarRaum im Ostflügel

3. GastRaum im Ostflügel (Speisen und Getränke)

4. BauRaum und Denkmalschutz (Sanierung der historischen Gebäude)

5. TraumRaum Übernachtungsmöglichkeiten

6. NaturRaum (Gärtnerei)

7. Werkstätten, Praxen, Büros

8. ....


Bei jedem Gestaltungsraum handelt es sich um eine wirtschaftlich selbstständige Einheit. Die:der Verantwortliche tritt als Einzelunternehmer:in oder juristische Person auf und verpflichtet sich vertraglich, innerhalb der Kooperative und mit assoziierten Dritten kooperativ zu interagieren. Betriebliche Aktivitäten werden mit der Stiftungsrat abgesprochen. 


In der folgenden Abbildung seht ihr, wie wir uns das kooperative Miteinander auf Burg Tannroda vorstellen. Der soziale Mittelpunkt ist die Küche bzw. der Speiseraum. Dort treffen sich die kooperierenden Akteure zum gemeinsamen Essen, Planen, Organisieren und Koordinieren. Das zentrale Team besteht aus 5+/- Personen, denen Hilfskräfte und Unterstützer:innen aus der Gesamtgruppe zugeordnet sind. Unterstützer:innen können auch mehreren Bereichen zugeordnet sein oder situativ wechseln. Es kann sein, dass zeitweise ALLE in der Gärtnerei, in der Küche, im Bau oder im Kulturbereich, zum Beispiel bei größeren Veranstaltungen, tätig sind. Im Januar ist Ruhemonat auf Burg Tannroda.


Mittags dient der Küche der Versorgung der Stiftungsmitglieder und Seminarteilnehmer:innen, Abends der Versorgung von Seminarteilnehmer:innen und externen Gästen wie zum Beispiel Teilnehmer:innen von Kulturveranstaltungen.

Ziele der Stiftung

Ziele der Stiftung Burg Tannroda


Die Stiftung Burg Tannroda dient der Sanierung, dem Erhalt und der Belebung des historischen Gebäudeensembles. Das Hauptziel der Stiftung Burg Tannroda ist die Sanierung und Erhaltung des kulturhistorischen Denkmals Burg Tannroda. Zum Zwecke der Wiederbelebung der Anlage sind unterschiedliche gemeinnützig ausgelegte Nutzungen der Gebäude und des Stiftungsgeländes angedacht. Initial wurden von den Stiftenden die Themen Naturschutz, Kultur und Bildung implementiert. Diese können aber durch nachfolgende Generationen durch zeitgemäße Themen ersetzt werden, solange diese grundsätzlich zum Kultur- und Baudenkmal Burg Tannroda passen, dessen Erhalt und Belebung fördern und gemeinwohlorientiert ausgelegt sind.


Sanierung

Die Stiftung Burg Tannroda hat das Gebäudeensemble Burg Tannroda in einem weitestgehend unbenutzbaren, baulich desolaten und in zum Teil bereits zerstörtem Zustand übernommen. Das erste Ziel der Stiftung Burg Tannroda ist es, die vorhandene Bausubstanz so weit wie möglich zu sanieren, und in eine dauerhafte und nachhaltige Nutzbarkeit zu überführen. Zur Sanierung sollen - so weit wie möglich - natürliche und denkmalgerechte Baustoffe wie Sandstein, Holz, Lehm und Kalk zum Einsatz kommen. Qualität steht vor Quantität. Bereits fehlende Gebäude sollen - so weit wie möglich - rekonstruiert bzw. ersetzt werden, um die Gesamtharmonie des Komplexes wiederherzustellen. In einem zweiten Schritt gilt es dann, die Bausubstanz dauerhaft zu erhalten und passende, stimmige Nutzungen auf dem Burggelände anzusiedeln und immer wieder an aktuelle Bedingungen anzupassen. Dabei ist der grundsätzliche Wille der Stiftenden zu beachten. Burg Tannroda soll dauerhaft und nachhaltig zu einem lebendigen Ort werden. Historie und Moderne sollen hier sinnvoll zusammengeführt und im dauerhaften Prozess zeitgemäß weiterentwickelt werden.


Zustand der Gebäude 2021

I Ostflügel 2019 saniert (Gaststätte, Seminarhaus, 3 Wohnungen)

II Nordflügel 1995 saniert (Pächter: Heimatverein Tannroda e.V.)

III Neubau Wohnhaus Baulücke, Bauantrag gestellt (8 Wohneinheiten)

IV Blaues Schloss entkernt

V Westflügel entkernt

VI Haus Anna entkernt

VII Turm (Bergfried) 2000 saniert

VIII Linde 11 baufällig

IX Kapelle und Orangerie Baulücke, Bauantrag gestellt


Zweck der Stiftung ist die Erhaltung und Belebung der Burg Tannroda durch:

  • Die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege,
  • Die Förderung von Kunst und Kultur,
  • Die Förderung der Volks- und Berufsbildung,
  • Die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege

Wachstum und Entwicklung

Die Stiftung Burg Tannroda will einen Raum für perspektiverweiternde Erfahrungen und neue Ideen bieten und sowohl persönliche, soziale, kulturelle und umweltbezogene Entwicklungen unabhängig von vorhandenen ökonomischen und politischen Strukturen fördern. Die Stiftung ist dabei dem Geiste der Humanität, Solidarität, Unabhängigkeit und Freiheit verpflichtet. Sie wirbt hierfür Geld-, Sach- oder Zeitspenden von Bürgern, Wirtschaftsunternehmen und Organisationen für regionale Projekte ein. Eine gesunde Zivilgesellschaft braucht starke Bürgerinnen und Bürger, die Willens und in der Lage sind, sich aktiv an der Gestaltung der gesellschaftlichen Prozesse zu beteiligen und Herausforderungen des globalen, regionalen und strukturellen Wandels anzunehmen, und anpassungsfähig, integer, wertebewahrend und zukunftsweisend Lösungen zu finden. Solche Menschen sollen bevorzugt die Möglichkeit erhalten, auf Burg Tannroda zu leben und zu arbeiten.


Werterhaltung

Sobald der Zustand der Sanierung, Vervollständigung und Nutzbarkeit des Gebäudeensembles erreicht ist, gilt dieser Zustand als unantastbar zu erhalten. Als “Wert” wird hier keine Zahl, kein monetärer Gegenwert, sondern der fortwährende Erhalt und die Nutzbarkeit des Gesamtensembles zugrunde gelegt. Das Stiftungsgelände inkl. der darauf befindlichen Gebäude ist unverkäuflich. Sollten im Laufe der Jahre weitere Ländereien dazu gekauft werden, dürfen diese - falls nötig - für den Erhalt der Burganlage wieder veräußert werden, sofern stiftungsrechtlich dem nichts entgegen steht.


Leben auf Burg Tannroda

Stiftungsrat

Auf Burg Tannroda soll kooperativ gelebt, gehandelt und entschieden werden. Alle auf Burg Tannroda lebenden und/oder arbeitenden Menschen sind automatisch Mitglied im Stiftungsrat und können sich somit an Entscheidungsprozessen aktiv beteiligen. Je stärker sie sich aktiv auf Burg Tannroda engagieren, je mehr Verantwortung sie für bestimmte Bereiche übernehmen, umso mehr zählt ihre Stimme. Die entsprechende Stimmverteilung ist in der Satzung geregelt.

Beschlüsse

Beschlüsse sollen in Anlehnung an die Prämissen der Soziokratie gefasst werden. Dabei handelt es sich um einen systemtheoretischen Ansatz, welcher detailliert in der Stiftungssatzung beschrieben wird. Ziel der Soziokratie ist es, möglichst widerspruchsfreie Entscheidungen zu treffen. Widersprüche müssen grundsätzlich schriftlich ausformuliert und begründet vorgetragen werden. Anschließend wird versucht, die perspektivisch erweiternden Aspekte in die aktuelle Beschlussfassung zu integrieren.

Kommunikation

Kommunikativ folgen die auf Burg Tannroda lebenden und arbeitenden Menschen den Prämissen der “gewaltfreien Kommunikation” nach Rosenberg (freiwillig, angstfrei, vertrauensvoll, wertschätzend, konfliktlösend). Dies betrifft sowohl die Kommunikation untereinander als auch Dritten gegenüber.

Wirtschaftliche Kooperative

Die Stiftung Burg Tannroda verfolgt gemeinnützige Ziele. Unabhängig davon können sich aber, neben stiftungseigenen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, auch von der Stiftung rechtlich und wirtschaftlich unabhängige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe oder sonstige Betriebe gewerblicher Art auf dem Stiftungsgelände ansiedeln, wenn:

a. die ideellen Werte der Stiftung geteilt werden,

b. das Plenum seine Zustimmung erteilt hat,

mindestens

c. Erbpacht oder Pacht für genutzte Räume und Flächen an die Stiftung entrichtet werden,

d. die Einnahmen dem Lebensunterhalt der auf Burg Tannroda lebenden und/oder die Stiftung unterstützenden Menschen dienen,

e. 10% der erwirtschafteten Umsätze des jeweiligen Betriebes der Stiftung zur Umsetzung ihrer Stiftungsziele zur Verfügung gestellt werden,

f. die entsprechenden Betriebe miteinander und mit der Stiftung kooperieren und sich gegenseitig unterstützen und nicht in Konkurrenz untereinander treten und

g. allgemein keine Handlungen erfolgen, die Mensch, Tier oder Natur willentlich und wissentlich gefährden oder belasten.

Gemeinwohlorientierung

Die Stiftung Burg Tannroda will das Gemeinwesen nachhaltig stärken und zur Erhaltung des kulturellen und landschaftlichen Erbes beitragen. Sie ist als offenes gemeinwohl-ökonomisches, und nachhaltig orientiertes System angelegt. Die Stiftung Burg Tannroda sieht sich als Impulsgeber in der Vernetzung und der Stärkung regional- und gemeinwohl-ökonomischer Strukturen. Durch kommunikative, naturnahe, kulturelle und bildende Angebote, will die Stiftung ihren Beitrag zur Stärkung des Gemeinwohls und der Nachhaltigkeit leisten. Sie möchte wertschätzendes, respektvolles, friedliches und gemeinschaftliches Leben fördern.


Gemeinwohlökonomie auf Burg Tannroda

Die kooperative Gemeinschaft auf Burg Tannroda agiert grundsätzlich gemeinwohlorientiert. Das betrifft sowohl die berufliche als auch die private Interaktion aller Mitglieder der Kooperative sowie deren Umfeld. 


Prämissen der Gemeinwohlökonomie

Als Gemeinwohl-Ökonomie werden seit den 1990er Jahren verschiedene Konzepte und alternative Wirtschaftsmodelle bezeichnet, die eine Orientierung der Wirtschaft am Gemeinwohl, Kooperation und Gemeinwesen in den Vordergrund stellen. Auch Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung („Partizipation“) werden als Werte der Gemeinwohl-Ökonomie bezeichnet. Der Verein Gemeinwohlökonomie e.V., dessen Mitglied auch die Stiftung Burg Tannroda ist, hat eine Matrix entwickelt, in der „Berührungsgruppen“ wie Liefernde, Besitzende und Finanzierende, Mitarbeitende und Nutzende definiert werden, welche dann in menschenwürdigen, solidarischen und gerechten, ökologisch nachhaltigen, transparenten und mitentscheidenden Kooperationen zusammengeführt werden. Das ist die Basis unserer wirtschaftlichen Interaktionen auf Burg Tannroda.

Gastfreundschaft auf Burg Tannroda

Wir möchten Menschen aus dem Ort und der Region, Kultur- und Natur-Touristen sowie Nutzer:innen unserer Bildungsangebote ein-laden, Zeit auf Burg Tannroda zu verbringen. 


Sei unser Gast, genieße und lass dich verwöhnen!

Im Außenbereich bieten wir eine kleine Parkanlage mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen und einen kleinen Hain zum Spazieren und "Seele baumeln lassen" an. Der geschwungene Waldweg verbindet die Burganlage mit zwei romantischen Teichen im Ilmtal.

Im Innenbereich lockt unserer gemütlicher Gastraum am Wochenende oder zu Familienfeiern mit gesunden und leckeren Speisen. Die herrschaftlichen Räume des Blauen Schlosses werden ab 2023 zugänglich sein. In den Seminar- und Therapieräumen des Ostflügels können interessierte Menschen unsere therapeutischen Einzel- und Gruppenangebote nutzen.

Solidarische Landwirtschaft auf Burg Tann​roda

Selbstversorgung auf Burg Tannroda

Ziel ist es, uns sukzessive in Bezug auf Obst, Gemüse und Kräuter selbst versorgen zu können. Damit die Gemüsegärtner:in auch davon leben kann, verpflichten sich alle Bewohner und Pächter:innen der Burg Tannroda, ihr/ihm einen monatlichen angemessenen Obolus für die geleistete Arbeit zu geben. Dafür erhalten sie einen Teil der Ernte. Wir möchten energieintensive und umweltbelastende Industrietechnologien , insbesondere in der Landwirtschaft reduzieren oder durch Nutzung biologischer Ressourcen ersetzen. Dabei sollen natürliche Ökosysteme beobachtet und nachempfunden werden. Wir möchten uns so organisieren, dass das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen so miteinander kombiniert wird, dass die Systeme zeitlich unbegrenzt funktionieren. Die Philosophie dahinter ist, mit der Natur und nicht gegen sie zu arbeiten. Auch landwirtschaftlich ungenutzte Areale des Stiftungsgeländes sollen in diesem Sinne entwickelt werden. 

Gesundheit auf Burg Tannroda

Prämissen des komplementärtherapeutischen Konzepts auf Burg Tannroda

Wir verfolgen ein ganzheitliches Gesundheitskonzept. Methoden der Komplementärtherapie vermindern und lösen in einem Prozess, welcher Körper, Geist und Seele gleichermaßen umfasst, körperliche Störungen und Beeinträchtigungen. Damit verbessert sich zugleich das körperliche und seelische Wohlbefinden. Komplementärtherapie setzt diesen Prozess über die Stärkung der Selbstregulation, der Selbstwahrnehmung und der Genesungskompetenz in Gang. Ihre Mittel sind – je nach Methode verschieden eingesetzt – Berührung, Bewegung, Atem und Energie, in Verbindung mit Anleitung und Gespräch.

Kultur auf Burg Tannroda

Prämissen des Kulturzentrums Blaues Schloss auf Burg Tannroda

Das Kulturzentrum Burg Tannroda stellt Räumlichkeiten für Kultur, soziale Projekte und Gastronomie unter einem Dach vereint zur Verfügung. Wir bieten funktional unterschiedliche Räume mit verschiedenartigen Nebengelassen an. Die gemeinnützige Trägerin Stiftung Burg Tannroda ist auf kommunale und private Förderung angewiesen, weil sich der Kulturbetrieb wirtschaftlich nicht selbst tragen kann. Inhaltlich bezieht sich das kulturelle Angebot auf zeitgenössische Kunst in historischem Ambiente.

Interessierte Künstler aus dem kleinkünstlerischen Kontext können sich gern bei uns bewerben.

Spiritualität auf Burg Tannroda

Auf Burg Tannroda wird "Alltagsspiritualität" ohne Zwang gelebt. Spirituelle und feinfühlige Menschen finden geschützte Orte z. B. zur Meditation, pragmatisch veranlagte Menschen finden die Gelegenheit, sich im Tun mit dem Stiftungsgelände und seiner ganz eigenen, vielfältigen Energie zu verbinden. Gemeinschaftliche, naturbezogene und jahreszeitliche Rituale sollen wiederentdeckt, entwickelt und gepflegt werden.